10 Tipps für ein möglichst effektives Arbeiten von zu Hause

Krefeld, 7. April 2020 – Gerade in der momentanen Situation ist das Home-Office das Patentrezept für die Fortführung des Jobs auch ohne direkten Kontakt zur Außenwelt. Für die einen bedeutet es keine große Umstellung, für die anderen jedoch ist diese Art zu Arbeiten eine ganz neue Herausforderung. Da das Home-Office bei uns bereits seit vielen Jahren eine häufig genutzt Option ist, konnten wir vielseitige Erfahrungen sammeln, die auch für andere nützlich und in dieser speziellen Phase hilfreich sein könnten …

Natürlich gibt es kein Patentrezept für das Arbeiten im Home-Office und die Gegebenheiten sind individuell sehr unterschiedlich. Dabei kommt es nicht nur auf die häuslichen Verhältnisse, die technische Ausstattung und die Strukturen im Unternehmen o. ä. an, sondern auch die eigene Persönlichkeit spielt eine entscheidende Rolle. Deshalb haben wir versucht, an dieser Stelle 10 Tipps zu formulieren, die tatsächlich für fast jeden Relevanz haben und umsetzbar sind:

Separater Arbeitsplatz
Es hört sich banal an, aber in der Praxis wird es sicher oft nicht so umgesetzt. Man sollte sich einen Platz reservieren, der tatsächlich – zumindest zu bestimmten Zeiten – nur der Arbeit dient. Wenn kein eigenes Arbeitszimmer verfügbar ist, kann das z. B. auch ein Klapptisch im Schlafzimmer sein. So werden Unterlagen und Equipment nicht umhergetragen, können nicht verloren gehen und man hat z. B. bei Telefonkonferenzen alle wichtigen Dinge an einem Ort zur Hand.

Abschotten
Eine sichtbare Trennung vom Arbeitsplatz zum Rest der Wohnung ist nicht nur ein gewisser Schutz vor anderen Personen, die sich gleichzeitig in den Räumlichkeiten befinden. Sie schafft auch eine Schwelle, damit man sich nicht zu leicht ablenken und vom Platz wegbewegen lässt. Wenn keine Tür zur Verfügung steht, kann auch ein Paravent oder ein Brett diesen Zweck erfüllen.

Fixe Arbeitszeiten
Wenn die Kontrolle von außen fehlt, kann es schwierig sein, morgens zeitig den Weg an den Arbeitsplatz zu finden. Warum nicht noch einmal rumdrehen und heute einfach später starten? Im Einzelfall ist das sicher kein Problem, aber auf Dauer werden Disziplin und innere Uhr dadurch sicher nicht positiv beeinflusst. Die Festlegung und Kommunikation von zumindest einer fixen Kern-Arbeitszeit kann helfen und bietet auch für Kunden, Mitarbeiter und Kollegen eine hilfreiche Orientierung und Verlässlichkeit.

Tägliche ToDo-Liste
Um nichts zu vergessen und die nötigen Prioritäten zu setzen, ist es sicher auch im Büro sinnvoll, sich täglich morgens kurz zu überlegen, welche Punkte am heutigen Tag dringend erledigt werden müssen. Aber in der häuslichen Umgebung, in der man durch sein Umfeld noch eher auf andere Gedanken gebracht wird, sind ToDo-Listen eine wirklich hilfreiche und oft notwendige Gedächtnisstütze, um nichts aus dem Blick zu verlieren.

Sichtbare Zeiterfassung
Mal hier zwei Stündchen, dann die Kinder vom Kindergarten abholen, kurz telefonieren, schnell Essen kochen, am Abend noch eben die Präsentation beenden – ganz schnell verliert man den Überblick darüber, wie lange man nun eigentlich gearbeitet hat. Sollte Ihre Firma nicht sowieso ein Zeiterfassungsprogramm nutzen, ist eine möglichst genau Erfassung sehr hilfreich – nicht nur für das eigene Gefühl, sondern auch auf das eigene Gewissen. Denn oft weiß man sonst gar nicht, dass man sein Pensum für den aktuellen Tag längst erledigt hat.

Regelmäßige Team-Meetings
Besonders, wenn immer wieder unterschiedliche Personen des Teams im Home-Office arbeiten, gehen schnell für den einen oder anderen Informationen verloren. Was sonst über ein Team-Meeting vor Ort gelöst wird, kann zum Beispiel über Skype oder Zoom ganz einfach nach Hause geholt werden.

Zugang zum Server
Die Sicherheitsvorkehrungen und -bestimmungen lassen es sicher nicht bei jedem Unternehmen oder Betrieb zu, von außen auf den internen Server zuzugreifen. Sollte die Möglichkeit für einen Zugang jedoch bestehen, erleichtert er die Arbeit enorm, verhindert Zwischenablagen und bündelt Informationen in Echtzeit.

Kontakt halten
Das soziale Miteinander prägt die Motivation und das Arbeitsverhalten erheblich. Es entspannt, sich zwischendurch auch einmal kurz über private Belange auszutauschen oder eine kurze Begebenheit zu berichten. Deshalb sollte ein Austausch mit den Arbeitskollegen nicht ausschließlich über Mails erfolgen, sondern es kann auch einfach schön sein, eine Fragestellung oder Erklärung kurz am Telefon zu besprechen.

Trinken nicht vergessen
Auf der Arbeit läuft man vielleicht regelmäßig an der Kaffeemaschine vorbei, erhält in Meetings eine Bewirtung, trifft sich mit Kollegen z. B. zu einem gemeinsamen Tee oder Espresso am Nachmittag o. Ä. Damit das Trinken auch am heimischen Arbeitsplatz nicht zu kurz kommt, sollte man sich morgens direkt eine ganze Kanne Tee zubereiten, eine Flasche Wasser griffbereit stehen haben oder die Tasse Kaffee oder den Smoothie als Belohnung zwischendurch als festes Ritual für sich einplanen.

Bewegung einbinden
Wenn allein der Weg zur Arbeit und zurück fehlt und man nicht z. B. von einem Büro zum nächsten laufen muss, kommt die Bewegung in den u. U. beengten Räumlichkeiten zu Hause schnell zu kurz. Regelmäßiges Umhergehen beim Telefonieren, mobiles Sitzen auf einem Gymnastikball, Denken im Stehen, Fußgymnastik im Sitzen und 5 Kniebeugen für jeden erledigten Job sind ein paar Ideen, um mehr Dynamik in den häuslichen Arbeitsalltag zu bringen.

Arbeiten im Home-Office ist vielleicht nicht für jeden das Richtige, aber jeder kann es sich so gestalten, dass es angenehm und gleichzeitig effektiv verläuft und zumindest eine vorübergehende Option in Sondersituationen darstellt.

Ist Ihnen zu Hause eventuell eine gute Idee für ein neues Projekt gekommen? Dann melden Sie sich gerne jederzeit!

Wir denken und entwickeln mit Ihnen eine passende Lösung, wo auch immer wir gerade arbeiten.

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Sabine Meusel
Geschäftsführerin
Tel: +49 2151 33 617 0
E-Mail: info@gs-healthcare.de

Veröffentlicht: April 2020 / meusel healthcare

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